at work

Nun ist die erste Arbeitswoche fast rum und es gibt  (noch) nicht allzuviel zu berichten.
Das Mathlab des Concordia University College benutzt Debian mit LTSP um einen Haufen älterer Rechner kompfortabel verwalten zu können, alle Schüler arbeiten von also von diesen Thinclients aus auf einem 64-bit System. Noch wird bei den meisten Clients von einer eingebauten Festplatte oder von einer Boot-CD gestartet, was ich nun ändern soll.
Also wurden haufenweise SysKonnect-NICs gekauft, die prinzipiell zwar PXE beherrschen, leider jedoch mit leerem ROM ausgeliefert wurden. Ergo jede Karte einzelnd flashen, was in anbetracht der Tatsache, dass die CD- und Diskettenlaufwerke hier etwas älter sind nicht immer Problemlos geht.
Ansonsten läuft die ganze Thinclientgeschichte hier angenehm Problemlos, dank dafür auch an meine Vorgänger, das Netzwerk ist bei weitem nicht so chaotisch wie an anderen Lehranstalten die ich besuchen durfte, also alles im grünen Bereich.
Leider kann ich immer nur stellenweise herumbauen da meisst der Unterricht Vorrang hat, aber Rechnerschrauben muss ich nicht den ganzen Tag haben ;). Bis dato musste ich mich hier mit keinem einzigen Windowsrechner herumschlagen und hab mittlerweile den Schlüssel zu meiner Cryptoplatte wiedergefunden (=Unterhaltung ;)

first days

Nun sind die 3-4 Tage fast rum und ich hab sogar was zu schreiben …

Welcome to Calgary

Der Flug ist überstanden und war weit weniger anstrengend als erwartet, auch wenn ich wie erwartet keine 10 Minuten geschlafen habe. Nach anfänglicher verwirrung am QuickCheckin der Lufthansa am Hamburger Airport half mir eine nette Dame dann doch mein Gepäck zumindest bis Calgary einzuchecken. Dort erst ist dann den Sicherheitsleuten aufgefallen, dass ich Deodorant und andere Flüssigkeiten mit im Handgepäck habe und das doch auch in Kanada verboten sei …

In Edmonton

Am Flughafen in Edmonton holte uns dann Dr. Guelzow vom Concordia College ab und freute sich über unser Timing, da die anderen Praktikanten keine Stunde vorher Richtung Heimat geflogen sind. Netterweise ging er mit uns Essen und beantwortete unsere ersten Fragen, jedoch waren wir nach über dem Trip weder besonders redselig noch aufnahmefähig ;)

Zum Appartment: zwar ist nicht alles nagelneu, jedoch definitiv alles Vorhanden. Vom Trockner über den Riesenkühlschrank bis zum (DivX!:) DVD-Player. Die früheren Praktikanten haben vor der Abreise den Kühlschrank gefüllt und wir waren und sind noch gut versorgt. Die früheren Praktikanten haben alle möglichen nützlichen und wichtigen Informationen in einem Journal gesammelt und uns so gut geholfen, auch wenn wir z.B. die Busverbindung zur Mall erst gefunden haben, als wir wieder zurück waren ;)

… so das solls erstmal sein.

Auf nach Kanada

Am Samstag ist es soweit, ich darf im Rahmen meiner Ausbildung bei der Deutschen Telekom für 6 Wochen nach Kanada und dort im Mathelabor des Concordia University College of Alberta meinen Dienst verrichten.

Was genau ich dort erledigen werde kann ich zwar noch nicht sagen, die Chancen stehen jedoch nicht schlecht das es linuxlastig wird. Ansonsten werde ich mich auf meine Abschlussprüfung vorbereiten und das eine oder andere über meinen Aufenthalt schreiben.