Vista will doch kein Mensch!

Heute im Mediamarkt in der Schlange vor mir gehört, beim Warten auf eine Preisauskunft.

Frau (~45) zum Verkäufer: “Ich suche einen Computer mit Windows XP!”
Verkäufer: “Davon haben wir leider keine mehr. Sie könnten einen mit Vista kaufen und Windows XP selbst installieren”
Frau: Ne das ist nichts für mich. Gibt es denn hier sonst irgendwo Computer mit Windows XP?”
Verkäufer: “Ich glaube Dell(!) bietet noch welche an. Da müssen sie mal auf der Webseite nachschauen.”
Frau: “Da war ich schon, da wird Windows XP nicht angezeigt. [Pause] Vista will doch kein Mensch!”
Verkäufer: (ratloses) “Tja…”

Interessant. Würde gerne wissen ob die Dame aus eigener Erfahrung Vistaresistent ist oder ob ihr jemand den Tipp gegeben hat. Meinen Hinweis bei Dell einen Computer mit Linux zu bestellen und selbst Windows XP zu installieren konnte sie natürlich nicht ganz einordnen. Interessant dass Mediamarktmenschen schon Dell empfehlen müssen weil Microsoft nichtmehr liefert. In den Softwareregalen fanden sich zudem einige OEM Versionen von XP (~89€, somit nur 10€ günstiger als Vista), die mir nicht danach aussahen als wären sie für Endkunden gedacht. Der Bedarf scheint ja da zu sein.

Britannica die Dritte

Aus einer Mail vom Britannica Customer Service zu meinem Problem:

Our recrods indicate that you have an active subscription to our new =
Beta site, http://www.britannica.com/bps/home, which uses flash. Our old =
site is still out there but will soon be replaced by the Beta site.

You have access to the new site and there isn’t a way to change the =
settings. This will soon become the only Britannica online site.

Es sieht also so aus als führe langfristig kein Weg an dem (wie ich finde) langsamen Flashlayouts dort vorbei. Schade das dort der hochwertige Content durch so eine quietschbunte, kaum benutzbare Oberfläche unzugänglicher gemacht wird. Wenigstens hat der Support für mich nicht-zahlenden Kunden keine 24 Stunden gedauert.

Britannica wieder fett und langsam

Zu früh gefreut. Heute morgen präsentiert sich die Britannica wieder so:

Enzyclopaedia Britannica mit überladenem Interface

Mag ja toll sein für Leute die das mögen, mir persönlich ist es zu langsam, langsam, langsam und ich kann den Schnickschnack (trotz intensiver Suche nach irgendwelchen Schaltern) noch nicht einmal abschalten. Unschön.

Encyclopædia Britannica online kostenlos

Congratulations: as a Web
publisher you’ve been approved for complimentary access to Britannica
Online. This message contains the information you’ll need to sign up
for your free one-year subscription to our Web site, which includes the entire Encyclopædia Britannica as well as many other sources of information and rich multimedia.

Muss sagen bin nach erstem Wegklicken der überladenen Flashoberfläche schon recht angetan. Jetzt ist die Benutzeroberfläche schlank und reagiert schnell und ich kann Fremden komplette Artikel per Link schicken (Beispiel: Hamburg). Sogar Zitationen werden mir schon vorgekaut, könnte sich also im Studium noch als nützlich erweisen. Wer die Enzyklopädie auch einmal kostenlos testen will kann sich hier bewerben.

Screenshot \"Hamburg\" in der Britannica

reCaptcha-Spaß

Dank reCAPTCHA kann ich es mir nun hoffentlich erlauben, Akismet in den Ruhestand zu schicken. Es ruhe in Frieden. Gefunden habe ich reCAPTCHA über Golem.de.

*update* Man solls ja nicht glauben, aber zwei Spams haben tatsächlich geschafft dran vorbeizukommen. Ich bin begeistert. Akismet darf dafür jetzt wieder mitmachen.

Der 19-jährige Hajo P.

WELT ONLINE – Die Methoden der Raubkopier-Jäger – Nachrichten Webwelt:

Der 19-jährige Hajo P. wird heute in seiner Vier-Stunden-Schicht sieben „Fälle“ schaffen. Zuerst ruft er das Computerprogramm für die Musiktauschbörse „Bearshare“ auf und findet auf Anhieb Dutzende illegaler Grönemeyer-Songs. Nun lädt er einen Song herunter, dokumentiert Tag, Uhrzeit und Internetadresse des Nutzers und fotografiert den Computer-Bildschirm. Denn ohne diese Beweise hat ein Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft keine Chance.

So verdammt genial die Idee … Wundert mich eigentlich das die Firma nur Studenten beschäftigt ;)

Genial ist allerdings auch die dort eingeblendete Umfrage von Welt.de …

at work

Nun ist die erste Arbeitswoche fast rum und es gibt  (noch) nicht allzuviel zu berichten.
Das Mathlab des Concordia University College benutzt Debian mit LTSP um einen Haufen älterer Rechner kompfortabel verwalten zu können, alle Schüler arbeiten von also von diesen Thinclients aus auf einem 64-bit System. Noch wird bei den meisten Clients von einer eingebauten Festplatte oder von einer Boot-CD gestartet, was ich nun ändern soll.
Also wurden haufenweise SysKonnect-NICs gekauft, die prinzipiell zwar PXE beherrschen, leider jedoch mit leerem ROM ausgeliefert wurden. Ergo jede Karte einzelnd flashen, was in anbetracht der Tatsache, dass die CD- und Diskettenlaufwerke hier etwas älter sind nicht immer Problemlos geht.
Ansonsten läuft die ganze Thinclientgeschichte hier angenehm Problemlos, dank dafür auch an meine Vorgänger, das Netzwerk ist bei weitem nicht so chaotisch wie an anderen Lehranstalten die ich besuchen durfte, also alles im grünen Bereich.
Leider kann ich immer nur stellenweise herumbauen da meisst der Unterricht Vorrang hat, aber Rechnerschrauben muss ich nicht den ganzen Tag haben ;). Bis dato musste ich mich hier mit keinem einzigen Windowsrechner herumschlagen und hab mittlerweile den Schlüssel zu meiner Cryptoplatte wiedergefunden (=Unterhaltung ;)

first days

Nun sind die 3-4 Tage fast rum und ich hab sogar was zu schreiben …

Welcome to Calgary

Der Flug ist überstanden und war weit weniger anstrengend als erwartet, auch wenn ich wie erwartet keine 10 Minuten geschlafen habe. Nach anfänglicher verwirrung am QuickCheckin der Lufthansa am Hamburger Airport half mir eine nette Dame dann doch mein Gepäck zumindest bis Calgary einzuchecken. Dort erst ist dann den Sicherheitsleuten aufgefallen, dass ich Deodorant und andere Flüssigkeiten mit im Handgepäck habe und das doch auch in Kanada verboten sei …

In Edmonton

Am Flughafen in Edmonton holte uns dann Dr. Guelzow vom Concordia College ab und freute sich über unser Timing, da die anderen Praktikanten keine Stunde vorher Richtung Heimat geflogen sind. Netterweise ging er mit uns Essen und beantwortete unsere ersten Fragen, jedoch waren wir nach über dem Trip weder besonders redselig noch aufnahmefähig ;)

Zum Appartment: zwar ist nicht alles nagelneu, jedoch definitiv alles Vorhanden. Vom Trockner über den Riesenkühlschrank bis zum (DivX!:) DVD-Player. Die früheren Praktikanten haben vor der Abreise den Kühlschrank gefüllt und wir waren und sind noch gut versorgt. Die früheren Praktikanten haben alle möglichen nützlichen und wichtigen Informationen in einem Journal gesammelt und uns so gut geholfen, auch wenn wir z.B. die Busverbindung zur Mall erst gefunden haben, als wir wieder zurück waren ;)

… so das solls erstmal sein.

Auf nach Kanada

Am Samstag ist es soweit, ich darf im Rahmen meiner Ausbildung bei der Deutschen Telekom für 6 Wochen nach Kanada und dort im Mathelabor des Concordia University College of Alberta meinen Dienst verrichten.

Was genau ich dort erledigen werde kann ich zwar noch nicht sagen, die Chancen stehen jedoch nicht schlecht das es linuxlastig wird. Ansonsten werde ich mich auf meine Abschlussprüfung vorbereiten und das eine oder andere über meinen Aufenthalt schreiben.